Gutenberg-Museum der Zukunft

Eindrücke zum Museumsneubau

Unsere Argumente für den Bibelturm

Unser jahrzehntelanges Engagement gilt dem Erbe Johannes Gutenbergs und dem Museum der Zukunft. Wir sagen JA zum 1. Bauabschnitt dem sogenannten »Bibelturm«, weil:

  • Der Siegerentwurf gute zeitgenössische Architektur darstellt
  • Das Gebäude ein gelungenes Ensemble mit dem »Römischen Kaiser« bildet
  • Die Planung alle demokratischen Prozesse eines europaweiten Architekturwettbewerbs durchlaufen hat und als Sieger hervorgegangen ist
  • Die Finanzierung des 1. Bauabschnittes gesichert ist
  • Der »Bibelturm« das Potenzial hat, ein Wahrzeichen der Stadt Mainz zu werden und viele Mainzer das auch so sehen
  • 450m2 zusätzliche Ausstellungsfläche für das Gutenberg-Museum entstehen
  • Bedeutende Exponate u.a. die Gutenberg-Bibeln eine außergewöhnliche und überzeugende Architektur verdienen und den Besuchern gut zugänglich gemacht werden müssen
  • Das Gutenberg-Museum während der ganzen Bauphase geöffnet bleiben kann
  • Das Gutenberg-Museum als Besuchermagnet ein relevanter Faktor in Tourismus und Wirtschaft der Stadt Mainz bleiben muß
  • Weil parallel zum 1. Bauabschnitt auch der Liebfrauenplatz neu, schöner und bürgerfreundlicher gestaltet wird

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Das Gutenberg-Museum der Zukunft

Das Gutenberg-Museum ist weltweit eines der ältesten Museen zur Buch-, Druck- und Schriftgeschichte. Jedes Jahr kommen mehr als 120 000 Gäste aus allen Himmelsrichtungen ins Weltmuseum der Druckkunst. Wie viele kulturelle Einrichtungen leidet auch das Gutenberg-Museum seit Jahrzehnten unter dem Diktat der knappen öffentlichen Kassen.

Das Museum bedarf einer grundlegenden inhaltlichen und baulichen Veränderung hin zu einem modernen zeitgemäßen Museum. Die finanziellen Mittel der Stadt Mainz als derzeitigem Träger und Gutenberg Stiftung reichen hierzu nicht aus.

Die Gutenberg Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe von Zustiftungen, Spenden und Sponsoring einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des neuen Gutenberg-Museums zu leisten.

Grundlage für die Verwirklichung des „Gutenberg-Museums der Zukunft“ ist das neu erstellte Museumskonzept und das Ergebnis des europaweiten Architekturwettbewerbs 2015/16.

Die neuen Perspektiven für das Gutenberg-Museum richten sich insbesondere auf die Verbesserung der Dauerausstellung und der Sonderausstellungsflächen, auf eine Inszenierung der Exponate im Narrativen jenseits bisheriger Abteilungsgrenzen, auf qualitative Verbesserungen in der Besucherführung und in der Infrastruktur. Aus einem "Haus der stummen Bücher" soll ein "Haus lebendiger Geschichten" werden, in dem – ausgehend von den Gutenberg-Bibeln – neue Wege beschritten, Themen neu vernetzt und inhaltliche Leitlinien bis in die Gegenwart fortgeführt werden. Abteilungen und strenge Chronologie werden von einem variablen, modular angelegten Ausstellungskonzept mit thematischen Schwerpunkten abgelöst. Die Museumspädagogik und bisher weniger prominent vermittelte Sammlungsbereiche sollen ebenfalls mehr Präsenz erhalten.

Der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs