Aktuelles

Unser Programm 1/2020 für den Freundeskreises Gutenberg finden Sie hier.

3. - 30. September 2020

Ausstellung im neuen Gutenberg-Shop am Markt 17:
Hochdruckgebiet Mainz. Linoldrucke mit Mainzansichten aus der Werkstatt uah!

Seit Juni präsentiert der Gutenberg-Shop seine Produkte – vom „Kleinsten Buch der Welt“ bis zu kunstvoller Buchmalerei – in großzügigen neuen Räumlichkeiten am Markt 17. Eine Galerie im ersten Obergeschoss bietet die Möglichkeit für kleine Ausstellungen zum Thema Mainz, Gutenberg und Druck.

Am 3. September wird die Ausstellung „Hochdruckgebiet Mainz. Linoldrucke mit Mainzansichten“ aus der Werkstatt uah! eröffnet. Die Werkstatt uah! in der Mainzer Neustadt wurde 2002 von Thomas Bauer und Thilo Weckmüller ins Leben gerufen. Dort widmen sich die beiden seither dem Sieb-, Hoch- und Tiefdruck. U.a. sind in der Werkstatt zahlreiche Linoldrucke mit Mainzer Stadtansichten entstanden, die nun im Gutenberg-Shop in Auswahl präsentiert und verkauft werden.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10-16 Uhr, Samstag 10-15 Uhr.

Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, den 3. September um 18 Uhr im Gutenberg-Shop am Markt 17 statt. Wir bitten wegen der Corona-Auflagen höflichst um vorherige telefonische Anmeldung unter 06131-143666. Teile der Eröffnung werden gestreamt.

21. August 2020
Unser Vorstandsvositzender Andreas Barner hat für seine herausragenden Verdienste um Wirtschaft und Wissenschaft das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. In leitender Funktion bei Boehringer Ingelheim regte Andreas Barner vielfältige Kontakte zur Johannes Gutenberg-Universität in Mainz an und begründete damit zahlreiche wissenschaftliche Kooperationen, etwa mit der Universitätsmedizin. „Durch die Vernetzung wissenschaftlicher Kräfte und Kompetenzen eröffnete er über die Jahre viele neue Wege“, hob Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Feier hervor. Und durch die Auslobung des Boehringer Ingelheim Preises sei ein Anreiz für wissenschaftliche Höchstleistungen geschaffen worden. „Andreas Barner ist ein Ermöglicher“, sagte die Ministerpräsidentin.
Neben der Förderung wissenschaftlicher Kooperationen engagierte sich Andreas Barner in zahlreichen Gremien, etwa im Hochschulrat der Universität Mainz oder im Kuratorium des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung. Von 2007 bis 2013 gehörte er dem Wissenschaftsrat sowie der Gemeinsamen Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates an. 2013 wurde Andreas Barner Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Zusätzlich hatte er als langjähriges Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche Deutschland die Präsidentschaft des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentages 2015 inne. Außerdem führt er den Vorstandsvorsitz der Gutenberg Stiftung.

4. August 2020

Unser Gutenberg-Kinderkrimi gewinnt den bronzenen HOMER!

Mit dem HOMER-Literaturpreis werden alljährlich die besten historischen Romane des Vorjahres geehrt. Der Preis wurde in diesem Jahr im Rahmen der digitalen Eurolit Buchmesse vergeben. Erstmals wurde mit „Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern“ ein Kinderkrimi in die Nominiertenliste aufgenommen – und ist nun Gewinner eines bronzenen HOMERs.

Die spannende Geschichte um zwei Kinder, die in der Werkstatt Johannes Gutenbergs einen Diebstahl aufklären, erklärt zum einen Geschichte und Technik des Buchdrucks, zum anderen zeichnet sie ein intensives Bild der Lebensverhältnisse von Kindern im Mittelalter. Mit Verfolgungsjagden durch die Stadt, nächtlichen Besuchen der Werkstatt und einem Verlies im Keller bietet der Kinderkrimi außerdem ein durchweg spannendes Leseerlebnis.

Aus der Laudatio:

Der Jury gefiel bei diesem historischen Jugendbuch ganz besonders, dass die Autorinnen Gitta Edelmann und Regine Kölpin es schafften, mit einem lebendigen, unterhaltsamen, kurzweiligen Krimi en passant den Kindern nicht nur die Erfindung, ihre Genialität, ihr Prinzip und ihre Novität zu erklären, sondern gleichzeitig auch die Zeit des Spätmittelalters nahe zu bringen. Da geht es um die Lebensumstände des Waisenjungen Martin, wie er zur Lehrstelle kam, seine Arbeit dort, sein Alter. Dass Martin lesen und schreiben kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Es geht auch um so banale Dinge wie Kochen, Kleidung, Essen, Schlafstätten, Toilette. Den Autorinnen gelingt es, ein sehr gutes Bild des Lebensalltags zu zeichnen. Es geht um den Umgang zwischen Erwachsenen und Kindern, zwischen Gesellen und Meister. Genau diese Erweiterung um die Erfindung herum hebt ihre Bedeutung noch mehr hervor und macht die Zeit für die Leser faktensicher und erzählerisch lebendig.

Der Titel ist unter www.gutenberg-shop.de und im Buchhandel erhältlich.

2. Juli - 31. August

Erste Kabinettausstellung im Gutenberg-Shop am Markt 17:
„Humor ist reine Haltungssache!“
Bilder des Mainzer Architekten, Zeichners, Dauermusikers und Lebenskünstlers Hermann Plum

In den großzügigen neuen Räumlichkeiten des Gutenberg-Shops am Markt 17 ist es nun auch möglich, kleine Ausstellungen zu zeigen. Geplant ist zunächst bis Jahresende eine kleine Reihe von Präsentationen mit Mainz- oder Gutenberg-Bezug. Den Auftakt bildet eine Verkaufs-Kabinettausstellung des Architekten, Zeichners, Musikers und Lebenskünstlers Hermann Plum.

Der gebürtige Mainzer führt Skizzenbuch, Stift und Mini-Aquarellkasten stets im Handgepäck mit sich und wirft entdeckte Motive „grad so zwischendurch“ bei einer Kaffeelaune aufs Papier, wobei es durchaus (Originalton Plum) in der Mal-Laune schon passiert, dass der Pinsel in die Espresso-Tasse oder gar das Weinschorleglas eingetaucht wird und so ein neuer, spritziger Farbton ins Bild kommt. Hermann Plum arbeitet äußerst virtuos: Schnell, gezielt, geradezu affektiv fertigt er kleinformatige Zeichnungen in Tusche, Bleistift oder Aquarell an. Manch einer fotografiert, Hermann Plum dokumentiert stets mit dem Stift vor Ort.

In der kleinen Ausstellung zeigt die Gutenberg Stiftung zum einen Plums klassische Zeichnungen und Aquarelle von Mainzer Straßen und Gebäuden. Hier erkennt man auf Anhieb den Architekten: Die Konstruktionen und Proportionen sind stimmig, lösen sich aber bisweilen in wilde, freie Linien auf oder werden nur angedeutet. So taucht der Künstler den Zauber der alten Stadt Mainz in ein frisches Gewand.

Neben diesen „ernsthaften“ Dingen wie Mainzer Straßenszenen, Architekturen und Sehenswürdigkeiten stehen die oft humorvollen, ironischen, zuweilen bissigen „PlumMix“-touren“, eine Mischung aus Cartoon und Comic. Die „PlumMix“ sind kleine, oft sehr knallig kolorierte Zeichnungen von Alltagsszenen, mit der spitzen Feder beobachtet und kommentiert. Realität vermischt sich mit Phantasie und Traum. Meisterhaft! Gezeigt werden hauptsächlich hochaktuelle „PlumMix“ zum Thema Corona, Gesellschaft, Miteinander. Kurios und höchst philosophisch regen sie zum Nachdenken an, ganz im Sinne der Plum’schen Lebensphilosophie: „Humor ist eine reine Haltungssache mit Selbsthaftung!“

Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, den 2. Juli um 17 Uhr statt. Wir bitten wegen der Corona-Auflagen um vorherige telefonische Anmeldung unter 06131-143666. Der Künstler wird anwesend sein, zeichnen und musizieren. Die meisten seiner Werke können erworben werden. Die Laudatio hält Musikredakteur Christian Pfarr vom SWR1 Mainz. Teile der Eröffnung werden gestreamt.

Die Ausstellung ist bis zum 31. August zu den Öffnungszeiten des Gutenberg-Shops von Montag bis Freitag 10-16 Uhr, und samstags 10-15 Uhr zu sehen.

26. Juni 2020

Die finale Entscheidung der Arbeitswerkstatt zum Standort des Gutenberg-Museums ist gefallen.

Pressemitteilung der Stadt Mainz:

Finale Entscheidung und Empfehlung an den Stadtrat

Beinahe auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrer ersten Sitzung, hat die Arbeitswerkstatt „Modernisierung Gutenberg-Museum“ in ihrer vorerst letzten Sitzung am 25.06.2020 die Empfehlung für die Zukunft des Gutenberg-Museums formuliert.

Als Ergebnis wurde gemeinsam die folgende Empfehlung an den Stadtrat formuliert:

- Das bereits vom Büro Brückner und dem Museum erarbeitete Szenografiekonzept soll die Grundlage für die inhaltliche Weiterentwicklung des Gutenberg-Museums bilden.

- Die Trägerschaft des Gutenberg-Museums soll als Stiftung privaten Rechts, einer sogenannten Zuwendungsstiftung ausgeführt werden. 

- Die Kostenprognose soll die Grundlage für den weiteren Projektlauf bilden.

- Die bauliche Hülle des Gutenberg-Museums soll durch einen Neubau am alten historischen Standort realisiert werden. Nach intensiver Diskussion, bei der auch anderslautende Präferenzen deutlich wurden, hat sich die Arbeitswerkstatt mit großer Mehrheit entschieden, dem Stadtrat diesen Standort zu empfehlen und gemeinsam mit aller Kraft für eine Realisierung am alten Standort einzutreten. Das umstrittene Baufeld F soll inklusive der Platanen ausdrücklich von der Bebauung freigehalten werden. Damit hat die Arbeitswerkstatt den vom Stadtrat erhaltenen Auftrag erfolgreich erfüllt. Frau Grosse bedankte sich noch in der Sitzung bei allen Mitgliedern und dem externen Moderationsteam von Plankom für ihre ständige Bereitschaft, Teilnahme und konstruktive Mitarbeit in der Arbeitswerkstatt und überreichte jeder Person zum Abschluss eine vom Gutenberg-Museum entworfene und gedruckte Urkunde. Der gemeinsame Weg der Arbeitswerkstatt Modernisierung Gutenberg-Museum wird mit der Sitzung aber nicht beendet sein.

Gemeinsam wurde vereinbart, dass die Mitglieder den weiteren Weg des Museum begleiten werden, sich in regelmäßigen Treffen informieren und damit den Gremien und der Verwaltung im weiteren Verlauf beratend zur Seite stehen werden.

Juni 2020

Ein neuer Gutenberg-Shop öffnet seine Türen: in Mainz am Markt

Möglich wird die Eröffnung der großen Verkaufsfläche – über 200 m² in bester Lage – durch die großzügige Unterstützung der VRM, die zu den wichtigsten Förderern und Partnern der Gutenberg Stiftung gehört.

Viele Helferinnen und Helfer haben sich in den letzten Wochen mit großem Tatendrang und viel Freude ehrenamtlich engagiert: Malermeister Steffen Kambach schenkte dem Shop einen frischen Anstrich, der Elektronik-Händler Bauer Euronics lieh einen Fernseher für die Präsentation der Gutenberg-Bibel-Seiten-Produktion im Schaufenster und Markus Kohz von cross-effect schuf den dazugehörigen Film. Ursula Agsten nähte über 90 Masken für das Verkaufsteam und Prof. Dr. Dr. Andreas Barner spendete den Desinfektionsspender. Außerdem putzten und räumten, bohrten und schraubten viele der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Shops, darunter Karin Hartmann, Henriette Greiner-Haag, Barbara Martin, Reinhilde Meurer, Vera Mohr, Sarah Omphalius, Margret Sprenger, Frank Wegener, Steffi Ziegler und Jörg Zulauf. Zur Seite stand ihnen dabei Hugo Haas, Schausteller und besonderer Gutenberg-Freund.

Jetzt steht das Team der Ehrenamtlichen wieder bereit für seine üblichen Aufgaben, die Kundenberatung und den Verkauf, und freut sich, Mainzerinnen und Mainzer im neuen Gutenberg-Shop am Markt willkommen heißen zu dürfen. Besuchen Sie den Shop und unterstützen Sie mit Ihrem Einkauf das Gutenberg-Museum!

Ein Einkauf im Gutenberg-Shop lässt sich wunderbar mit einem Besuch des Museums verbinden, dessen Türen ebenfalls wieder geöffnet sind. Mainz bleibt Gutenberg-Stadt!

Aktuelle Öffnungszeiten des Gutenberg-Shops am Markt:
Montag – Freitag: 10-16 Uhr
Samstag: 10 – 15 Uhr

Wiedereröffnung am 19. Mai

Der Gutenberg-Shop im Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 5, öffnet am 19. Mai um 9 Uhr zusammen mit dem Museum seine Türen wieder für Besucher und Kunden. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Natürlich mit Maske und Abstand - aber "live und in Farbe".

Der Gutenberg-Shop am Markt 17 wird in diesen Tagen renoviert. Auch dort sind wir in Kürze - mit großer neuer Verkaufsfläche, 200m² Mainz und Gutenberg - für Sie da.

Natürlich können Sie Ihre Bestellung auch weiterhin hier im Webshop aufgeben oder per Telefon unter 06131-220469. Zu allen anderen Zeiten können Sie uns per Email an order@gutenberg-shop.de erreichen.

11. Mai 2020

Eine Prachtseite der Gutenberg-Bibel ist vollendet: Das Buch Jesaja

In der Corona-Klausur unserer Bibelmalerin Dr. Julia Bangert ist die Reproduktion einer Prachtseite der Gutenberg-Bibel entstanden: Die erste Seite des Buches Jesaja.

Einen intensiven Einblick in die Arbeit unserer Bibelmalerin gibt es aktuell auf Facebook mit einem Film.

Das Blatt ist ab sofort im Gutenberg-Shop zu kaufen.

Der Druck der Seite erfolgt im Gutenberg-Museum mit historischen Maschinen auf Hadernpapier, schwarz auf weiß. Rubrizierung, Vergoldung und Malerei wird von Hand ergänzt von Dr. Julia Bangert. Dem mittelalterlichen Vorbild folgend fertigt sie eine Vorzeichnung an, bringt die Vergoldung auf und widmet sich dann der Malerei. Gemäß Göttinger Musterbuch trägt sie zunächst die Grundfarbe auf, gefolgt von Höhen und Tiefen. So entstehen Ranken, Blätter, Blüten, zwei Vögel und ein kleiner Affe.

Die Malerei folgt dem Exemplar der Gutenberg-Bibel der Staatsbibliothek zu Berlin: Die Seite wird gekrönt von zwei Vögeln links und rechts der Seitenüberschrift, rechts einem Eichelhäher, links einem Wiedehopf, der für Dankbarkeit zu Gott steht. Eine sechszeilige Prolog-Initiale N zeigt die Miniatur des Jesaja mit dem Attribut der Säge. Eine vierzeilige Initiale V markiert den Anfang des Buchs Jesaja als blaue Letter mit gerautetem Binnenfeld vor Blattgold. Beiden Initialen entsprießen Ranken mit Blättern, Blüten und Früchten. Mittig klettert ein kleiner Affe die Ranke empor.

Jesaja beschreibt die desolate Situation Jerusalems, gezeichnet von Chaos und Krankheit, ähnlich der im niedergegangenen Sodom. Er prophezeit den Untergang des assyrischen wie auch des jüdischen Reiches. Außerdem verkündet er als erster Prophet Israels einen zukünftigen Messias. Der Prolog des Hieronymus, der dem Buch in der Gutenberg-Bibel voransteht, ist in heutigen Bibelfassungen nicht mehr enthalten.

Entschleunigung – Bibelmalerin in Klausur

21. März 2020

Entschleunigung - viele von uns erleben sie gerade notgedrungen. Für unsere Bibelmalerin Dr. Julia Bangert gehört sie zum Beruf. Jetzt hat sich Julia in Klausur begeben und malt für uns in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit Initialen, Blüten, Ranken - feine Ornamentik auf Seiten der Gutenberg-Bibel, von Hand gedruckt auf den historischen Maschinen des Gutenberg-Museums.

Begonnen hat sie mit der Offenbarung des Johannes: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende“. Zu kaufen sind ihre Werke im Gutenberg-Shop.

Allen Viren zum Trotz – der Gutenberg-Shop bleibt für Sie lieferfähig!

18. März 2020

Nun hat die Sorge um unser aller Gesundheit auch den Gutenberg-Shop erreicht: Ab sofort bis zunächst zum 19. April sind die stationären Gutenberg-Shops im Museum und am Markt 17 geschlossen. Der Online-Verkauf unter www.gutenberg-shop.de geht natürlich weiter. Gern nehmen wir unter 06131-90 60 110 telefonisch Bestellungen entgegen. Die bestellte Ware kann in Einzelfällen abgeholt oder geliefert werden, sprechen Sie uns an!

Unser Stiftungsbüro ist Di-Fr von 9-13 Uhr besetzt. Zu allen anderen Zeiten erreichen Sie uns per Email unter info(at)gutenberg-stiftung.de oder den bekannten Adressen.

Wir freuen uns über Ihre Bestellung, wünschen Ihnen allen unter diesen erschwerten Bedingungen das Beste und hoffen, Sie bald gesund wiederzusehen.

Gutenberg-Kinderkrimi für HOMER-Literaturpreis nominiert

12. März 2020

Unser Kinderkrimi „Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern“ ist für den HOMER-Literaturpreis 2020 nominiert! Der Preis ehrt alljährlich die besten historischen Romane des Vorjahres. Wir freuen uns sehr, unseren Titel als einen von 11 auf der soeben veröffentlichten Nominiertenliste zu sehen. Tatsächlich wurde mit „Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern“ erstmals ein Kinderkrimi in die Titelauswahl aufgenommen.

Wer letztendlich einen der drei HOMER-Preise in Gold, Silber und Bronze gewonnen hat, soll im Herbst auf einer Gala in Lamspringe verkündet werden.

Gutenberg-Museum und Druckladen vorübergehend geschlossen, Veranstaltungen abgesagt

11. März 2020

Zur Eindämmung des Coronavirus bleibt das Gutenberg-Museum ab Donnerstag, 12. März  bis voraussichtlich zum 13. April geschlossen. Es handelt sich um eine präventive Maßnahme zum Schutz der Mitarbeitenden und der Gäste. Hintergrund sind die hohen Besucherzahlen: Das Museum zieht jährlich rund 140.000, großenteils internationale Gäste an. "Wir hoffen, damit einen wesentlichen Beitrag zu leisten im Interesse der Gesundheit der Menschen", sagte OB Michael Ebling.

Betroffen sind von dieser Entscheidung auch die Veranstaltungen im Druckladen. Sonderveranstaltungen zum Tag der Druckkunst am Wochenende finden nicht statt und auch das Osterdrucken des Freundeskreises, geplant für den 19. März, wird ausfallen.

Tag der Druckkunst

15. März 2020

Vor zwei Jahren wurden die traditionellen Drucktechniken in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen. 

Deutschlandweit gibt es viele Aktionen: www.tag-der-druckkunst.de/veranstaltungen/liste

Leider müssen die Sonderveranstaltungen im Gutenberg-Museum und im Druckladen wegen der Schließung des Museums zur Eindämmung des Coronavirus ausfallen.

So wird in Mainz in diesem Jahr Zuhause gedruckt! Anleitungen und Anregungen gibt es im Gutenberg-Shop. Die Filiale über dem AZ-Kundencenter am Markt bleibt geöffnet. Hier finden Sie auch die schönsten Produkten aus der Welt des Druckens - vom Kleinsten Buch der Welt über handkolorierte Pressendrucke bis zur Bleilaus – dem Schwarzen Peter der Druckersprache.

Auch unter www.gutenberg-shop.de.

Sonderführung für den Freundeskreis Gutenberg:

"Die Grafische Sammlung - eine (halb)verborgene Abteilung des Gutenberg-Museums?"

11. Februar 2020

Ulla Reske, Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, führte die GUTEN FREUNDE exklusiv durch die Grafische Abteilung - und enthüllte dabei zahlreiche sonst verborgene Schätze des Museums.

Ihre Führung begann mit einem Überblick der Methoden der Druckkunst - vom Hochdruck bis zur Aquatinta - in der Dauerausstellung. Das gewonnene Wissen durfte in der Bibliothek getestet werden, an Arbeiten aus unterschiedlichsten Epochen wurde Drucktechnik analysiert. Und wir gingen, mit Lupen bewaffnet, der Frage nach: Woran erkenne ich ein Original?

Ulla Reske, die die Sammlung betreut, kennt die Geheimnisse, die sich in den Schubladen verstecken und viele Geschichten hinter den Plakaten und Kunstwerken. In den Tiefen der Grafischen Sammlung durften wir unter Ihrer Anleitung neue Schätze des Museums entdecken und dabei auch über mögliche künftige Ausstellungen spekulieren. Vielen Dank dafür!

Der Abend endete bei einem Glas Wein in geselliger Stimmung - schön war's!

Gutenberg-Kinderkrimi als "sehr empfehlenswert" eingestuft

15. Dezember

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW stuft den Gutenberg-Kinderkrimi der Gutenberg Stiftung als „sehr empfehlenswert“ ein.

Ein Auszug aus der Rezension:

„Der Buchdruck veränderte die deutsche, die europäische, ja die Weltgeschichte. Doch wie kann man Kindern diese großartige Erfindung in ihrer Bedeutung nahebringen? Regine Kölpin und Gitta Edelmann tun es mit ihrem historischen Kinderkrimi "Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern", der bei der Gutenberg Stiftung 2019 erschienen ist.
(...) Edelmann und Kölpin schaffen es mit einem lebendigen, unterhaltsamen, kurzweiligen Krimi en passant den Kindern nicht nur die Erfindung, ihre Genialität, ihr Prinzip und ihre Novität zu erklären, sondern auch ihnen die Zeit des Spätmittelalters nahe zu bringen. Da geht es um die Lebensumstände des Waisenjungen, wie er zur Lehrstelle kam, seine Arbeit dort, sein Alter. Dass Martin lesen und schreiben kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Es geht auch um so banale Dinge wie Kochen, Kleidung, Essen, Schlafstätten, Toilette. Die beiden Autorinnen zeichnen ein sehr gutes Bild des Lebensalltags. (...) Es geht um den Umgang zwischen Erwachsenen und Kindern, zwischen Gesellen und Meister. Genau diese Erweiterung um die Erfindung herum hebt ihre Bedeutung noch mehr hervor und macht die Zeit für die Leser faktensicher und doch auch erzählerisch lebendig erfahrbar. (...)
Kurzweilig und unterhaltsam ist der Erzählstil. Man fliegt durch die Seiten, ist voll in der Geschichte gefangen. Der Leser ist immer auf dem Wissensstand der Figuren und am Ende genauso über die Auflösung überrascht.“

Den kompletten Text der Rezension können Sie hier einsehen.

2. Dezember 2019

Weihnachtsfeier der Gutenberg Stiftung

Mit einem wunderbaren Festessen im Pankratiushof in Hechtsheim bedankte sich gestern die Gutenberg Stiftung bei ihren Mitarbeitern. Die Bau- und Kulturdezernentin der Stadt Mainz, Marianne Grosse, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, und Geschäftsführerin Zvjezdana Cordier bedankten sich herzlich bei allen Gästen für ihr großes Engagement für das Erbe Gutenbergs.

Besonders dankten sie den 30 Ehrenamtlichen für ihre Leistung. Mit Begeisterung und Kompetenz widmen sie über 200 Stunden jährlich dem Verkauf im Gutenberg-Shop und generieren auf diese Weise Spenden für das Gutenberg-Museum. Damit bilden sie eine wichtige Säule der Stiftungstätigkeit.

21. November

Gutenberg-Spieleabend
mit den Spielemachern Stefan Matlik, Klaus Wilinski und Harro Neuhardt

In gemütlicher Athmosphäre fand unser erster Gutenberg-Spieleabend in der Kulturei statt - für alle, die diesmal nicht dabei sein konnten: Wir werden es wiederholen, denn das war lustig!

Der Mainzer Gestalter Stefan Matlik berichtete über die Entwicklung seines Typospiels MEMO-G, das am Buchstaben G exemplarisch Schriftgeschichte zeigt. Das Spiel ist nicht nur wunderschön gestaltet, sondern, wie sich im Laufe des Abends zeigte, auch ganz schön kniffelig: Wie unterscheidet sich das Bembo-G vom dem der Avant-Garde oder Gill Sans?

Karikaturist Klaus Wilinski und Gautschmeister Harro Neuhardt stellten ihr Schwarzer-Peter-Spiel "Die Bleilaus" vor, das in liebevoller Arbeit über Jahre entwickelt und jetzt mit Unterstützung der Gutenberg Stiftung realisiert worden ist. Die Kartenpaare zeigen Begriffe der Druckersprache wie Leiche, Satzspiegel, Hurenkind, begleitet von humorvollen Zeichnungen.

Zum Spieleabend gab es eine kleine Weinprobe vom Weingut Christophorushof.

Der Abend war eine Veranstaltung der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Jour Fixe der Freunde Gutenbergs".

Beide Spiele sind im Gutenberg-Shop käuflich zu erwerben.

16. - 17. November 2019

Mainzer Büchermesse mit Gutenberg-Kinderkrimi-Lesung

Wir heißen alle Bücherfreunde herzlich willkommen auf der Mainzer Büchermesse - mit Gutenberg-Shop und Freundeskreis Gutenberg sowie einer Lesung unseres Gutenberg-Kinderkrimis "Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern" - nächtliche Besuche einer Druckwerkstatt, Verfolgungsjagden durch die Stadt und ein Verlies im Keller inklusive.

Es liest Johannes Gutenberg - alias Markus Kohz vom Freundeskreis Gutenberg - am Sonntag, 11 Uhr im "Kinderzimmer" für Kinder ab 8 Jahren.

Dazu kann am Stand des Gutenberg-Museums gedruckt werden.

Vorsicht: Veranstaltungsort der Büchermesse ist dieses Jahr die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Geschwister-Scholl-Straße 2, Anfahrt mit den Straßenbahnlinien 50, 52 oder 53 Richtung Hechtsheim, Haltestelle KURMAINZKASERNE / AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN.

25. Oktober 2019

Wir trauern um Gisela Maschmann. Die Meisterin der Feder und des feinen Pinsels ist im Alter von 89 Jahren verstorben.

1930 in Solingen geboren, in den Kriegswirren mit ihrer Familie von der Ostsee nach Sachsen evakuiert, ist Gisela Maschmann 1945 in Mainz angekommen, der Heimatstadt ihres Vaters. Hier studierte sie freie Kunst, freie und angewandte Grafik und war bereits als Studentin in den 1950er Jahren unter dem damaligen Direktor Helmut Presser für das Gutenberg-Museum tätig. Sie kalligrafierte, malte, vergoldete, schuf Repliken, Plakate und entwickelte gemeinsam mit Dr. Presser die ersten von Hand kolorierten Einzelblätter aus der Gutenberg-Bibel.  

Auch nach Studienabschluss und als junge zweifache Mutter arbeitete sie von zu Hause für das Museum weiter. Unterbrochen wurde ihr Engagement für Gutenberg nur von 1982-84; in diesen Jahren lebte sie in einem Kibbuz in Israel, campierte dort unter freiem Himmel, leistete Feldarbeit, zog Tiere auf. Zurück in Deutschland nahm sie ihre künstlerische Tätigkeit für das Gutenberg-Museum sofort wieder auf, die sie ohne Unterbrechung fortsetzte, bis ihre Kräfte vor wenigen Jahren aus Altersgründen nachließen und sie den Pinsel zur Seite legen musste. Bis zum Schluss war es ihr wichtig, ihr Wissen und Können an talentierte jüngere Künstler weiterzugeben. So hat sie dafür gesorgt, dass ihre Leistungen auch künftig „ihrem“ Museum erhalten bleiben werden.

In ihrer langen Schaffenszeit schrieb sie zahlreiche, wunderschön kalligrafierte Einträge in das „Goldene Buch der Stadt Mainz“, schuf Urkunden, Glas- und Seidenbilder und organisierte unzählige Workshops und Ausstellungen. Ihre für uns herausragendste Leistung aber sind die handkolorierten und mit Blattgold belegten Prachtblätter aus der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel und auch aus anderen Handschriften und Frühdrucken. Die von ihr gemalten Blätter zählen viele Tausend, sie waren und sind Kernprodukte der Gutenberg-Shops und tragen so zur Finanzierung des Museums bei. Im Scherz sagte Gisa Maschmann einmal: „Wahrscheinlich ist die Gutenberg-Bibel eines Tages in meinen Grabstein gemeißelt, so viele Blätter habe ich gemalt.“ Ihre Arbeiten werden weltweit geschätzt.

Am 24. Oktober ist diese körperlich kleine und zierliche, aber schöpferisch und geistig große Frau im Alter von 89 Jahren gestorben. Die Stadt Mainz, das Gutenberg-Museum und die Gutenberg Stiftung haben ihr sehr viel zu verdanken und werden sie in ehrendem Andenken bewahren.

24. Oktober

Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Thema: Das Bauhaus im Gutenberg-Museum. Nationales Bauhausjahr und eine Sonderausstellung
Referentin: Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums

Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums stellte Frau Dr. Ludwig die Bedeutung des Jubiläumsjahres vor und erläuterte ihren kuratorischen Ansatz in der Sonderausstellung „ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design". Anhand einzelner Exponate bekamen die Gutenberger einen Einblick in die Entwicklung der Druckwerkstätten am Bauhaus sowie die künstlerischen, politischen, historischen und gesellschaftlichen Hintergründe einer besonderen Epoche.

Nach dem Vortrag fand bei einer Weinprobe der Stammtisch Gutenberg statt, bei dem sich über die aktuellen Entwicklungen rund um das Gutenberg-Museum in gemütlicher Athmosphäre ausgetauscht wurde.

Die Veranstaltung wurde von der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft e.V. organisiert.

9. Oktober

Kuratorenführung

Frau Dr. Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums und Herr Meißner führten uns durch die Sonderausstellung „ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design“.

Eine besondere Führung, die den Freundeskreis Gutenberg einen sehr interessanten Einblick hinter die Kulissen der Ausstellung ermöglichte.

26. September

Erste öffentliche Arbeitswerkstatt Gutenberg-Museum

Seit dem Bürgerentscheid zum Bibelturm im April 2018 trifft sich die Arbeitswerkstatt Gutenberg-Museum regelmäßig, um die Zukunft des Gutenberg-Museums zu diskutieren. Beteiligt sind Vertreter von Gutenberg-Museum und Gutenberg Stiftung, den Fraktionen im Stadtrat, dem Amt für Öffentlichkeitsarbeit, sowie den Bürgerinitiativen. Die vorläufigen Ergebnisse ihrer Arbeit sind jetzt öffentlich: 20 Standortvorschläge wurden der Verwaltung zur Untersuchung vorgelegt. Zwei davon sollen nun weiter geprüft werden - wie auch der aktuelle Standort, für den sowohl eine Erweiterung als auch ein Neubau in Frage kommen.

Die Ergebnisse der Prüfung aller 20 Standorte sind jetzt im Museumsfoyer ausgestellt. Kommen Sie und informieren Sie sich! Sie können die Präsentation hier auch online einsehen.

Wichtig: Die Verwaltung wird auch weitere Standortvorschläge aus der Bevölkerung prüfen. Bitte wenden Sie sich mit Ideen an arbeitswerkstatt-gutenberg(at)stadt.mainz.de

 

 

 

5. September

Eröffnung Bauhaus-Ausstellung

Die Sonderausstellung „ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design“ im Gutenberg-Museum widmet sich dem Drucken und Werben am Bauhaus. Ein Fokus liegt auf der Werkstatt in Weimar, an der berühmte Künstler wie Lyonel Feininger und Paul Klee tätig waren. Anhand künstlerisch und designhistorisch bedeutsamer Originale wird die Entstehung der Werkstatt für Druck und Reklame verfolgt, die sich ab 1925 in Dessau etablierte. Gestalter wie Herbert Bayer, Joost Schmidt und andere schufen das, was als "Bauhaus-Typografie" Geschichte schrieb. Zahlreiche wertvolle Leihgaben und eigene Bestände lassen den Diskurs um Standardisierung, Normung und Lesbarkeit anschaulich werden.

Die GUTEN FREUNDE konnten bei einer Preview vor Ausstellungseröffnung einen ersten Eindruck "work in progress" bekommen und dürfen sich nun auf eine Kuratorenführung am 9. Oktober freuen. Anmeldungen unter freunde@gutenberg-stiftung.de.

Auch im Gutenberg-Shop stehen alle Zeichen auf Bauhaus: Neben der entsprechenden Literatur findet sich eine feine Auswahl an Bauhaus-inspiriertem Schmuck, kunstvollen Bauhaus-Faltkarten sowie Papierarbeiten in Bauhausformen und -farben der Firma Tudi Billo: Hefte, Kästchen, Karten, handgeschöpfte Geschenkpapiere und vieles mehr.

22. August

25 Jahre Botschafterin für Gutenberg

Wir feiern das 25-jährige Dienstjubiläum von Zvjezdana Cordier, Geschäftsführerin der Gutenberg Stiftung und des Gutenberg-Shops. In 25 Jahren wurden aus drei Produkten des Gutenberg-Shops über 1000, Dana Cordier begeisterte mehr als 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Arbeit, es wurden 4, 5 Millionen € Spenden generiert. Die Gutenberg Stiftung bedankt sich herzlich bei ihrer Geschäftsführerin für die Energie, die Kreativität, die Kraft und die Ausdauer, mit der sie sich ihrer Aufgabe widmet.

13. August

Ein Sommerausflug nach Darmstadt -
mit (Jugend-)Stil und
Druckerschwärze

Der gemeinsame Sommerausflug der Gutenberg Stiftung und der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft Mainz e.V. führte uns nach Darmstadt - zur Besichtigung der Abteilung für Schriftguss, Satz und Druckverfahren des Hessischen Landesmuseums. In der Außenstelle des Museums sind mehrere Etagen eines Fabrikgebäudes der Schwarzen Kunst gewidmet. Zahlreiche funktionsfähige Maschinen werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern in Betrieb gehalten und geben einen unvergleichlichen, lebendigen Eindruck von der Entwicklung der Druckkunst seit Anfang des 19. Jahrhunderts.

Es folgten ein leckeres Mittagessen im Restaurant Sitte und ein Besuch der Mathildenhöhe, um die vom Joseph Maria Olbrich 1901 initiierte Künstlerkolonie zu besichtigen. Jedes Haus inszeniert durch seine Innen- und Außenarchitektur sowie Möbel und Gebrauchsgegenstände den freien und unendlich eleganten Geist des Jugendstils.

Der gelungene Ausflug macht Lust auf mehr: Am 28. September bietet die Gutenberg-Gesellschaft einen Workshop zum Schriftgießen im Hessischen Landesmuseum an. Wer also am 13. August nicht dabei sein konnte, bekommt hier eine zweite Chance. Anmeldung unter info@gutenberg-gesellschaft.de oder per Telefon unter 06131-226420.

21. - 24. Juni

An Johannisnacht leuchtet Mainz für Gutenberg

Die Johannisnacht ist für viele Mainzer das schönste aller Feste. Musik klingt von den Plätzen, Stände laden zum Bummeln ein und Mainzer Lebensfreude entfaltet ihre Blüte.

Es ist der Namenstag Johannes Gutenbergs und historisch kostümiert haben wir mit den Festbesuchern darüber gesprochen, was Gutenberg und seine Welterfindungen heute für uns alle - und für sie persönlich - bedeuten.

Viele Mainzer haben großartige Antworten gegeben - nachzulesen hier, darunter Thomas Neger, Bernd Frank, Dominic Müller, Harro Neuhardt, Klaus Wilinski, Jürgen Schunk und viele mehr.

Viele sind spontan in den Freundeskreis Gutenberg eingetreten - herzlichen Dank dafür!

Die Videos finden Sie in unserem "Gutenberg-Kanal" "Freundeskreis Gutenberg" auf Youtube, Instagram und Facebook.

15. Juni

Tagesexkursion "Die Weiße Kunst"

Besuch der Papierwerkstatt und des Ateliers des Künstlers John Gerard

Der Freundeskreis Gutenberg hatte das Glück, die Papierwerkstatt von John Gerard in Rheinbach an einem wunderschönen Tag besichtigen zu dürfen. Herr Gerard zeigte uns das Papierschöpfen und präsentierte seine weltprämierten Künstlerbücher. Darüber hinaus erläuterte er uns in allen Einzelheiten die Fertigung von Prachtfaksimile-Bibelseiten und blattvergoldeten Initialen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im "Cafe in der alten Scheune" wanderten wir zu der berühmten Bruder-Klaus-Feldkapelle des Schweizer Architekten Peter Zumthor und genossen bis zum Ende unseres Ausfluges die besinnliche Ruhe der Kapelle.

30. Mai bis 2. Juni

Freundeskreis Gutenberg auf der Mainzer Minipressen-Messe

Ganz im Zeichen des Druckens und der Buchkunst findet alle zwei Jahre in Mainz die Minipressen-Messe statt. Da darf der Urvater des Verlagswesens und größter Sohn der Stadt Mainz - Johannes Gutenberg - natürlich nicht fehlen.

Freundeskreis Gutenberg, Gutenberg Stiftung und Gutenberg-Shop empfingen die Besucher im Entrée der Messe - mit im Gepäck eine Auswahl an Gutenberg-Fan-Artikeln und der neue Kinderkrimi "Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern".

7. Mai 2019

"Da ist noch was zu retten!"
Besuch der Restaurierwerkstatt des Gutenberg-Museums

Buchrestauratorin Annette Lang-Edwards berichtete ausführlich und sehr interessant über ihre Arbeit. Als Bewahrerin der Schätze des Museums kümmert sie sich seit 35 Jahren um Bücher, die durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung, Wurm- und Silberfischchenfraß gefährdet sind.

Mit Kleister und hauchdünnem asiatischen Papier werden Buchseiten restauriert, Holzdeckelbände mit schmalen Holzstäbchen stabilisiert und ergänzt, Inkunabeln mit perfekt angepassten Aufbewahrungsschachteln aus säurefreiem Papier versehen. Bei der Arbeit mit den Büchern gibt es immer wieder besondere Funde, wie eingebundene Teile von Handschriften in den Einbänden. Oberstes Prinzip ist die Bewahrung, doch stellt sich dabei manchmal die Frage der Priorität: Soll eine alte Bindung erhalten bleiben oder ein eingeklebtes Schriftzeugnis herausgelöst werden?

Wir könnten noch viele weitere Details über den Besuch in der Werkstatt berichten. Aber am besten kommen Sie beim nächsten Mal einfach dazu!

5. Mai 2019

Gutenberg und sein Marathon

Die Idee ist wie der Gutenberg Marathon Mainz 20 Jahre alt - und noch immer schön: Ein Marathonlauf geht über 42 km und die Gutenberg-Bibel, auch genannt B42, hat 42 Zeilen pro Seite. Das kann kein Zufall sein, zumindest nicht in Mainz. Hier laufen Sportler einen Kilometer für jede Druckzeile der berühmten Bibel und zu Ehren von Johannes Gutenberg, größtem Sohn der Stadt!

Damit der berühmte Namensgeber zum 20. Jubiläum des Gutenberg Marathons wieder in den Fokus rückt, gab es eine Foto-Aktion mit drei Gutenberg-Skulpturen des Konzeptkünstlers Ottmar Hörl. Alle Läufer konnten ihr persönliches Gutenberg-Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen.

Herzlich gratulieren wir unserem Vorstandsvorsitzenden, Professor Dr. Dr. Andreas Barner, der den Gutenberg Marathon in 3 1/2 Stunden lief und damit erster seiner Altergruppe wurde!

Erstmals war in diesem Jahr der mobile Gutenberg-Shop auf der Läufer-Messe präsent. Das Motto: „Gutenberg-Läufer tragen Gutenberg!“ und unterstützen damit direkt das Gutenberg-Museum. Von jedem verkauften Artikel geht ein Spendenanteil an das Museum.

Erhältlich ist im Gutenberg-Shop auch die offizielle und nahezu unkaputtbare Gutenberg-Marathon-Tasse. Sie bleibt ganz, auch wenn sie auf harte Mainzer Straßen fällt!

25. April 2019

Jour Fixe und Stammtisch Gutenberg

Im Rahmen des Jour Fixe, einer Vortragsreihe der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft, sprach Dr. Elisabeth Böker zum Thema „Skandinavische Bestseller auf dem deutschen Buchmarkt".

Beim anschließenden Stammtisch Gutenberg war Dr. Elke Schutt-Kehm, stellvertretende Direktorin des Gutenberg-Museums als Gastrednerin zu Besuch. Sie stellte das Museumsprogramm vor: Workshops im Druckladen, Filmvorführung zum Thema Bauhaus und die Minipressen-Messe sind wenige Beispiele für das abwechslungsreiche Programm, das uns erwartet.

Im Anschluss gab sie einen kurzen Überblick über die aktuellen Brandschutzmaßnahmen des Museums und die anfallenden Kosten. Wichtige Bereiche des Museums müssen weiterhin geschlossen bleiben.

11. April 2019

Führung durch die Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz

Als Gäste der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft wurden wir von Frau Dr. Ottermann durch die Sammlung der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek geführt. An vielen schönen Beispielen gab sie Einblicke ins weite Feld der Provenienzforschung: Exlibris, Bibliotheksstempel und handschriftliche Besitzeinträge machen Bücher zu Unikaten und berichten von ihren individuellen Geschichten – inklusive Diebstählen, Heldentaten und tragischen Zufällen. 

Herzlichen Dank an Frau Dr. Ottermann und die Gutenberg-Gesellschaft für die Organisation dieser spannenden Führung! 

28. März 2019

Kinderbuchvorstellung beim Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Im spektakulären Mainzer Kultur-Ambiente der Kulturei wurde, mit Autorenlesung und Druckwerkstatt, das Erscheinen unseres Kinderkrimis "Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern" gefeiert.

Am Nachmittag kamen zahlreiche Kinder, um den beiden Autorinnen Regine Kölpin und Gina Edelmann, zuzuhören und im Anschluss Osterkarten an der mobilen Druckerpresse des Gutenberg-Museums herzustellen.

Am Abend folgte für die großen Gutenberger ein Autorengespräch mit anschließender Weinprobe der Winzerfamilie Peter-Dhom und der Stammtisch des Freundeskreises Gutenberg.

Das Kinderbuch ist in unserem Webshop und in ausgewählten Buchhandlungen zu erwerben.

21. März 2019

Unser Kinderbuch ist da!

Der Kinderkrimi "Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern" von Gitta Edelmann und Regine Kölpin ist ab sofort in unserem Webshop zu erhalten. Das Buch um die Kinder Klara und Martin, die in der Werkstatt Gutenbergs einen Diebstahl aufklären, erklärt nebenbei anschaulich die Technik des Buchdrucks und die Bedeutung seiner Erfindung.

Wir haben den Titel auf der Leipziger Buchmesse und beim Jour Fixe der Freunde Gutenbergs in der Kulturei in Mainz mit Autorenlesungen gefeiert. Dazu konnte auf der Mobilen Druckwerkstatt des Gutenberg-Museums gedruckt werden. Es folgten eine Weinprobe mit der Winzerfamilie Peter-Dhom und der erste Stammtisch des Freundeskreises Gutenberg.

21.-24. März 2019

Gutenberg in Leipzig

Der Gutenberg-Shop präsentiert sein Sortiment auf der Leipziger Buchmesse. Erstmals mit dabei: Der Kinderkrimi „Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern“ von Regine Kölpin und Gitta Edelmann, Erscheinungstermin - rechtzeitig zur Messe. In der spannenden Geschichte um die Kinder Martin und Klara, die in der Werkstatt Johannes Gutenbergs einen Diebstahl aufklären, wird nebenbei anschaulich der Buchdruck erklärt. Wir stellen das Buch mit Autorenlesungen bei uns am Stand vor.

Am großen, interaktiven Stand des Gutenberg-Museums wird außerdem auf dem Nachbau der Gutenberg-Presse gedruckt werden, an der Frottage-Station werden Kunstwerke hergestellt und eine Buchmalerin führt in ihre Kunst ein.

13. März 2019

"Klein aber Oho!"

Ulla Reske führte den Freundeskreis Gutenberg mit Begeisterung für das Thema durch die Miniaturbuchsammlung des Gutenberg-Museums. Im Anschluss zeigte sie in der Bibliothek eine bunte Reihe von Miniaturbüchern aus der Sammlung Müller, die sich außerhalb der Vitrinen weit besser präsentieren lassen. Die Auswahl reichte vom Koran und christlichen Andachtsbüchlein über Propaganda-Bändchen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg hin zu dekorativen Kostbarkeiten aller Zeiten. Es waren sehr interessante Einblicke in den kleinen und doch so großen Sammlungsbereich des Museums - immerhin umfasst die Miniaturbuchsammlung des Gutenberg-Museums über 3000 Titel.

Herzlichen Dank, liebe Frau Reske, für den wunderbaren Ausflug in einen sonst verborgenen Teil des Museums, ins Mainzer Miniaturwunderland!

31. Januar 2019

Tagesexkursion mit der Gutenberg-Gesellschaft

Am 31.01.2019 führte uns der Kurator Jürgen Franssen durch die Ausstellung „Wie ein fruchtbarer Regen nach langer Dürre… Buchkunst des frühen 20. Jahrhunderts in Deutschland“ in der Universitätsbibliothek Heidelberg. Als Gegenbewegung zur Massenfertigung entwickelten sich zu dieser Zeit Privatpressen, deren Hauptanliegen die künstlerische Gestaltung des Buches und der Typographie war. Mit der leidenschaftlichen Begleitung von Jürgen Franssen sind wir in die eindrucksvolle Welt der Buchkunst eingetaucht und durften wunderschöne Ausgaben besichtigen. Zum Abschluss hatten wir das Glück, einige wertvolle Ausstellungsstücke in die Hand nehmen und darin blättern zu dürfen. Eine empfehlenswerte Ausstellung!

1. Januar 2019

Freier Eintritt ins Gutenberg-Museum für den Freundeskreis

Als Zeichen der Anerkennung für das Engagement der GUTENfreunde, hat der Stadtrat den freien Eintritt ins Gutenberg-Museum genehmigt.  Zusätzlich zu anderen Vorteilen, wie z.B. exklusive Treffen, Vorträge oder Exkursionen, dürfen Sie als GUTERfreund nun unbegrenzt und jederzeit alle Schätze des Museums besichtigen.

Informationen zum Freundeskreis finden Sie hier.

13. Dezember 2018

Der Freundeskreis Gutenberg traf sich zum Drucken und Glühweintrinken im Druckladen des Gutenberg-Museums. Die stellvertretende Direktorin, Frau Dr. Elke Schutt-Kehm, fand zur Begrüßung herzliche Worte zum Thema Freundschaft. Sie sei das Wichtigste für den Menschen und auch für Institutionen von höchster Bedeutung.

Unser Fazit des Abends: In dieser Runde lässt es sich gut feiern und hervorragend drucken! Es ist eine Freude, mit so guten Freunden zusammenzuarbeiten. Dieser Abend lässt uns ermutigt und gestärkt in die Zukunft des Gutenberg-Museums sehen.

Ein Trostpflaster für alle, die nicht dabei sein konnten: Das machen wir nächstes Jahr wieder. Unser herzlicher Dank gilt Sarah Kremerskothen und Christel Schulte für ihre sachkundige Anleitung und der Familie Haas für den köstlichen Glühwein!

 

 

 

19. September 2018

Mit großer Freude und Begeisterung haben die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gutenberg Stiftung und der Freundeskreis Gutenberg die Ausstellung „Ohne Zweifel Gutenberg?“ bei einem Preview einen Tag vor Ausstellungseröffnung besichtigt. Geführt wurden sie von Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig und Kurator Dr. Claus Maywald.

Die Jubiläumsausstellung anlässlich des 550. Todestages des größten Mainzers, Johannes Gutenberg, beeindruckt dadurch, dass sie sowohl eine temporäre Ausstellung ist, als auch eine nachhaltige Verbesserung der Dauerausstellung des Gutenberg-Museums darstellt. Die Ausstellung erlaubt eine historische Würdigung der Entstehung des Druckens in Ost und West als voneinander unabhängige Parallelentwicklungen. Technische Details der asiatischen und europäischen Druckverfahren werden einander gegenübergestellt und wie so oft ermöglicht der Blick auf das Fremde einen neuen Blick auf das Eigene.

Die nachhaltige Herangehensweise des Museums begrüßt die Stiftung ausdrücklich. Die Gutenberg Stiftung konnte die Ausstellung mit einer umfangreichen Förderung, so wurden 85.000 Euro bereitgestellt, maßgeblich mit ermöglichen. Die Gutenberg Stiftung freut sich, mit dieser Förderung einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Gutenberg-Museums leisten zu können.

Die Fördersumme wurde aus den Erlösen und Spenden aus den Gutenberg-Shops und damit durch die ehrenamtliche Arbeit Mainzer Bürgerinnen und Bürger sowie durch substantielle freie Spenden zusammengetragen.

Wir wünschen der Ausstellung den Erfolg, den sie dank der qualitätsvollen Neupräsentation grundlegender Sammlungsinhalte und der beeindruckenden Darstellung der historischen Entwicklung des Druckens in Europa und in Ostasien verdient.

15. August 2018

Ehrenamtliche und Mitarbeiter der Gutenberg Stiftung und der Gutenberg-Shops, erstmals gemeinsam mit Mitgliedern und Gästen der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft, sind zur Exkursion nach Göttingen aufgebrochen.


Der Morgen begann mit gutem Wetter und frischen Brezeln im Reisebus. Die Fahrt wurde durch Herrn Professor Füssel mit interessanten und lehrreichen Infos rund um Gutenberg sowie die ausgestellte Göttinger Gutenberg-Bibel bereichert. Nach einer reibungslosen Hinfahrt und Ankunft in Göttingen begaben wir uns auf den kurzen Weg zum Ausstellungsgebäude, der Paulinerkirche. Diese hat in der Geschichte zwar einige Höhen und Tiefen erlebt, sich aber dennoch ihr historisches Flair erhalten und ihren Zweck als Bibliotheksgebäude und Ausstellungsort verdient.

Im abgedunkelten Chor der Kirche wurde uns dann die, nur noch bis 7. Oktober ausgestellte, Göttinger Gutenberg-Bibel näher vorgestellt, die seit 2001 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes „Memory of the World“ ist. Dr. Johannes Mangei, Leiter der Abteilung Spezialsammlungen und Bestandserhaltung der SUB Göttingen, lieferte uns zahlreiche Informationen rund um die Rolle Gutenbergs sowie die Illuminations- und Entstehungsgeschichte der Bibel. Daneben konnten wir auch das rätselhafte Catholicon bewundern, um dessen Entstehungsjahr, -ort und Drucker sich noch immer Rätsel ranken. Nach der beeindruckenden Führung zu Gutenberg konnten wir ein weiteres Glanzstück im historischen Gebäude der Paulinerkirche besichtigen: den Heyne-Saal, der für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist und als einer der schönsten Bibliothekssäle Deutschlands gilt – zu Recht!

Von all den wunderbaren, seltenen Sehenswürdigkeiten beeindruckt, ging es weiter zu einem netten Essen in der Altstadt, dem eine knappe, aber prägnante Stadtführung folgte. Dabei konnten wir die reichlich bemalte Halle des alten Rathauses bestaunen, erfuhren charmante Details über den Gänseliesel-Brunnen und die Entstehungsgeschichte der Universitätsstadt. Nach diesen abwechslungsreichen Eindrücken und Informationen rund um Göttingen und vor allem über Gutenberg wollten wir eigentlich so unbehelligt wie auf der Hinfahrt die Rückreise bestreiten. Die Totalsperrung der Autobahn bescherte uns stattdessen eine ausgedehnte Spritztour durch die hessische Ländlichkeit, die letzten Endes doch noch in Mainz endete.

Bilder: © Markus Kohz

18. Juli 2018

Gutenberg-Plakette für Günter Minas und Christiane Schauder

Die Gutenberg-Plakette ist die höchste kulturelle Auszeichnung der Stadt Mainz. Am Mittwoch, dem 18. Juli, wurde sie Günter Minas und Christiane Schauder verliehen. Das Mainzer Künstler-Ehepaar ist in der Szene fest etabliert: Aktionen wie zum Beispiel die erfolgreiche Biennale "…3x klingeln!", die regelmäßig in den Privaträumen der Künstler stattfindet, Crossover-Projekte wie "Sommernacht Jazz" mit Minas, oder zahlreiche Ausstellungen und Installationen von Schauder haben die Kulturszene der Stadt maßgeblich bereichert. Die Ehrung erfolgte durch OB Michael Ebling für "besondere Verdienste für die Stadt Mainz".

Trotz tropischer Temperaturen im Mainzer Rathaus, erfreuten sich die vielen Gäste an der Feierlichkeit mit geistreichen Reden des Bürgermeisters, der Kulturdezernentin und der Ehrengäste, exzellenten Jazz-Intermezzos von Bassist Vitold Rek sowie dem abschließenden Umtrunk.

Christiane Schauder und Minas setzen sich seit langem tatkräftig für das Gutenberg-Museum ein.

In dem Sinne: Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

6. Juni 2018

Die letzten Monate haben gezeigt, dass die Zeit reif ist für eine neue, von einer breiten Bevölkerung  getragene Bewegung für das Gutenberg-Museum. Wir haben erleben dürfen, wie unglaublich hoch der Einsatz vieler Mainzerinnen und Mainzer für ihr Museum war und dass sie auch in Zukunft Großes zu leisten bereit sind. Diese Kräfte wollen wir im Freundeskreis Gutenberg bündeln und für das Museum nutzbar machen.

Ziel des Freundeskreises - wie auch der Gutenberg Stiftung - ist die Bewahrung und Förderung von Gutenbergs Erbe sowie der Einsatz für ein neues, wirklich zeitgemäßes Gutenberg-Museum.

22. Mai 2018

Die Gutenberg-Skulpturen von Ottmar Hörl sind da!

Die Stadt Eltville am Rhein präsentiert im Gutenbergjahr 2018 eine neue Skulpturen-Installation des renommierten Konzeptkünstlers Ottmar Hörl. Die Installation mit über 150 seriellen Skulpturen ist dort vom 18. August bis zum 23. September für fünf Wochen im Rosengarten der Kurfürstlichen Burg zu sehen.

Die Gutenberg-Skulpturen sind aber auch ab sofort in unseren Gutenberg-Shops zu besichtigen und zu subskribieren. Jeder Subskribent eines kleinen Gutenbergs wird automatisch Teil der Installation und sichert sich seine Skulptur außerdem zu einem vergünstigten Preis. Sobald die Ausstellung beendet wurde, kann man sich seinen Gutenberg entweder bequem per Post schicken lassen oder ihn selbst zusammen mit einer gekühlten Flasche Sekt aus Eltville abholen.

17. Mai 2018

Das berühmteste Buch der Welt ist als hochwertiger Nachdruck erschienen!

Die Gutenberg-Bibel der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen gilt als eines
der schönsten erhaltenen Exemplare des ersten gedruckten Buches weltweit. Die vollständige Pergamentausgabe ist eine bibliophile und ästhetische Kostbarkeit ersten Ranges und seit 2002 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes.

Die Göttinger Gutenberg-Bibel erscheint jetzt als wunderschöner, vom Taschen-Verlag produzierter Nachdruck, herausgegeben von Herrn Prof. Dr. Füssel. Die zwei Bände der Bibel werden ergänzt durch ein Begleitheft, das sich eingehend mit Gutenberg und seiner sich rasant in ganz Europa verbreitenden technischen Innovation beschäftigt.

Kaufen können Sie den wunderschönen Nachdruck selbstverständlich bei uns in den Gutenberg-Shops und auf unserer Website, aber auch im Buchhandel selbst.

Frühjahr 2018

2018 ist Gutenbergjahr - denn vor 550 Jahren, im Frühjahr 1468, starb Johannes Gutenberg, Erfinder und Medienrevolutionär. Anlässlich dieses Jubiläums erscheinen - lang erwartet - einige neue Buchtitel zum "Mann des Jahrtausends", darunter eine Graphic Novel, ein Kinderbuch mit Illustrationen von Klaus Ensikat, das Miniaturbuch "Gutenberg und seine berühmtesten Nachfolger" und eine sehr gute neue Biografie von Maren Gottschalk. Der Gutenberg-Shop hat dazu eine Reihe so schöner wie nützlicher Jubiläumsprodukte erdacht, vom Stoffbeutel bis zur Wackelkarte - für ein bisschen mehr Gutenberg im Alltag.

Sonntag, 15. April

Die Gutenberg Stiftung bedauert, dass die Mehrheit der stimmberechtigten Mainzer Bürgerinnen und Bürger die Erweiterung des Gutenberg-Museums durch den Bibelturm abgelehnt hat. „Aus Sicht der Stiftung“, so ihr Vorsitzender Andreas Barner, „ist eine große Chance vertan worden. Seit langer Zeit gab es das erste Mal ein schlüssiges Konzept, das dem Gutenberg-Museum erlaubt hätte, dem Anspruch ‚Weltmuseum der Druckkunst‘ zu sein gerecht zu werden. Diese Umsetzung und Weiterentwicklung des Museums ist nun auf absehbare Zeit unmöglich geworden und somit ist der Schaden für das Museum aber auch die Stadt Mainz leider groß.“

 Aus Sicht der Gutenberg Stiftung ist es nun an der Stadt - nach einer adäquaten Pause, um allen Zeit zum Nachdenken zu geben -  Gegner und Befürworter und andere an Kultur und insbesondere dem Gutenberg-Museum Interessierte zu einem Gesprächsprozess einzuladen, um Wege der Weiterentwicklung des Museums gemeinsam zu erörtern. Die Gutenberg Stiftung ist bereit, an einem solchen Prozess konstruktiv mitzuwirken.

 Die Gutenberg Stiftung ist nach wie vor davon überzeugt, dass nur ein von Stadt, Land, Bund und Mainzer Bürgerinnen und Bürgern getragenes Museum diesem eine adäquate Zukunft garantieren kann.

Freitag, 13. und Samstag, 14. April
Freitag, 6. und Samstag, 7. April
Freitag, 30. und Samstag, 31. März

An den Freitagen und Samstagen vor dem Bürgerentscheid informiert die Gutenberg Stiftung zusammen mit der Bürgerinitiative "Mainz für Gutenberg" an Infoständen über die geplante Erweiterung des Gutenberg-Museums - hier im historischen Kostüm. Bei bisher fast immer schönstem Sonnenschein gibt es viele gute Gespräche. Kommen Sie dazu und diskutieren Sie mit! Am 14. April stehen wir auf dem Leichhof.

gutenberg@eltville

Dienstag, 27. Februar 2018

Nicht nur Mainz feiert den 550. Todestag Johannes Gutebergs! Zwischen Februar und Oktober begeht Eltville das Gutenbergjahr 2018. Das vielfältige Programm für alle Gutenberger beinhaltet unter anderem Druckvorführungen, eine Open-Air Leselounge oder ein Linol-Druck-Worshop für Kinder.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bürgerinitiative "Freundeskreis Mainz für Gutenberg"

Donnerstag, 8. Februar 2018

Anlässlich der entscheidenden Ratssitzung am 7. Februar traf sich die Bürgerinitiative "Freundeskreis Mainz für Gutenberg" vor dem Mainzer Rathaus, um für die Realisierung des gesamten Konzeptes samt Bibelturm zu demonstrieren.

Informieren Sie sich auf der Seite der Bürgerinitiative "Freundeskreis Mainz für Gutenberg" über die geplanten Umbaumaßnahmen am Gutenberg-Museum!

Die T-Shirts für Unterstützer sind in unseren Gutenberg-Shops zu einem Unkostenbeitrag von 10€ (Spendenanteil 5€) erhältlich. Daneben finden Sie dort die Buttons Ja zum Bibelturm.

Bürgerentscheid zum Bibelturm am 15. April 2018

Dienstag, 30. Januar 2018

Der erste Mainzer Bürgerentscheid wird am 15. April 2018 stattfinden. Entschieden wird dann über die Umsetzung des 1. Bauabschnitts, besser bekannt als Bibelturm. 
Die Fragestellung wird lauten:
„Soll das Gutenberg-Museum durch den Bau des „Bibelturms“ am Liebfrauenplatz gemäß Beschluss des Stadtrates vom 08.02.2017 erweitert werden?“

Weitere Informationen zum Bürgerentscheid finden Sie auf der Homepage der Mainzer Stadtverwaltung.

Museum der Zukunft

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Unser jahrzehntelanges Engagement gilt dem Erbe Johannes Gutenbergs und dem Museum der Zukunft. Wir sagen JA zum 1. Bauabschnitt dem sogenannten »Bibelturm«, weil:

  • Der Siegerentwurf gute zeitgenössische Architektur darstellt
  • Das Gebäude ein gelungenes Ensemble mit dem »Römischen Kaiser« bildet
  • Die Planung alle demokratischen Prozesse eines europaweiten Architekturwettbewerbs durchlaufen hat und als Sieger hervorgegangen ist
  • Die Finanzierung des 1. Bauabschnittes gesichert ist
  • Der »Bibelturm« das Potenzial hat, ein Wahrzeichen der Stadt Mainz zu werden und viele Mainzer das auch so sehen
  • 450m2 zusätzliche Ausstellungsfläche für das Gutenberg-Museum entstehen
  • Bedeutende Exponate u.a. die Gutenberg-Bibeln eine außergewöhnliche und überzeugende Architektur verdienen und den Besuchern gut zugänglich gemacht werden müssen
  • Das Gutenberg-Museum während der ganzen Bauphase geöffnet bleiben kann
  • Das Gutenberg-Museum als Besuchermagnet ein relevanter Faktor in Tourismus und Wirtschaft der Stadt Mainz bleiben muß
  • Weil parallel zum 1. Bauabschnitt auch der Liebfrauenplatz neu, schöner und bürgerfreundlicher gestaltet wird

Mailen, posten, twittern oder schreiben Sie uns.

Ihre Meinung interessiert uns.

Freitag, 20. Oktober 2017

In seinem Interview mit der Allgemeinen Zeitung zur Premiere seines neuen Kabarettprogramms argumentiert Lars Reichow für die geplante Erweiterung des Gutenberg-Museums:

„Der Turm ist die Fackel“

GUTENBERG-MUSEUM Kabarettist Lars Reichow zur Kontroverse um die Erweiterung des Hauses / Plädoyer für Siegerentwurf

MAINZ . Ka­bar­et­tist Lars Rei­chow ist ei­ner der Ini­ti­ato­ren für die Mo­der­ni­sie­rung des Gu­ten­berg-Mu­se­ums. Vor der Pre­mie­re sei­nes neu­en Pro­gramms „Lust“ spricht er über die ak­tu­el­len Ent­wi­cklun­gen.

Herr Rei­chow, am Frei­tag, 19.30 Uhr, fei­ert ihr neu­es Pro­gramm im Gro­ßen Haus des Staats­thea­ters Pre­mie­re. Steigt der Adre­na­lin­pe­gel?

Der Adre­na­lin-Spiegel ist schon auf An­schlag, zu­sätz­lich neh­me ich noch Tes­tos­te­ron und Zink-Ta­blet­ten. Die Vor­pre­mie­ren wa­ren sehr wich­tig, aber mei­ne in­ne­re Uhr, die Bom­be tickt in Rich­tung Frei­tag. Ich kann heu­te sa­gen, dass ich mein Ver­spre­chen ein­hal­ten kann: Es wird ein lus­ti­ger und lust­vol­ler Abend. Viel­leicht geht auch et­was schief, aber so ist das eben beim er­sten Mal.

Mit Ih­rer AZ-Ko­lum­ne „We­ckruf“ ha­ben Sie die Er­neue­rung des Gu­ten­berg-Mu­se­ums mit ins Rol­len ge­bracht. Jetzt for­miert sich mas­si­ver Wi­ders­tand ge­gen den Sie­ger­ent­wurf des Wett­be­werbs, ins­be­son­de­re den ge­plan­ten Bi­bel­turm. Was läuft schief?

Mein er­ster We­ckruf in Sa­chen Gu­ten­berg geht zu­rück auf das Jahr 2012! Das ist lei­der schon fünf Jah­re her. Dann gab es das gro­ße Be­ne­fiz-Kon­zert in der Rhein­gold­hal­le mit Sven Hie­ro­ny­mus und To­bi­as Mann. An die­sem Abend ha­be ich ein weit­hin sicht­ba­res Zei­chen für das Mu­se­um ge­for­dert. Das ge­sam­mel­te Geld wur­de für den Ar­chi­tek­ten-Wett­be­werb ver­wen­det. Der Sie­ger des Wett­be­werbs hat un­ter an­de­rem den „Bi­bel­turm“ ent­wor­fen. Ich fin­de, dass der Turm ei­ne sehr gu­te Lö­sung ist für ein Mu­se­um, das im­mer noch längst nicht die An­er­ken­nung ge­nießt, die es ver­dient hat. Die Sie­ger­ent­wür­fe wur­den lang und breit dis­ku­tiert und die Um­set­zung schließ­lich nach sorg­fäl­ti­ger Be­ra­tung im Stadt­rat be­schlos­sen. Es gibt vie­le gu­te, sach­li­che Grün­de, den Turm zu bau­en. Die Hys­te­rie, die jetzt aus­ge­bro­chen ist, kann ich in keins­ter Wei­se nach­voll­zie­hen.

Die BI kri­ti­siert un­ter an­de­rem, dass das Pro­jekt nicht durch ei­nen ein­deu­ti­gen Stadt­rats­be­schluss ab­ge­seg­net wur­de.

Ich hal­te nichts von die­sen Spitz­fin­dig­kei­ten, die nur da­zu die­nen, den Pro­zess zu brem­sen oder auf­zu­hal­ten. Wo war die BI, als die Ide­en ent­wi­ckelt wur­den? Wo wa­ren die Un­ter­schrif­ten­samm­ler, als wir nach­ge­dacht ha­ben über die Zu­kunft von Mainz? Viel­leicht ist das ei­ne Be­rufs­krank­heit von mir, aber ich bin lie­ber zu­sam­men mit Men­schen, die nach vor­ne den­ken, die ei­ne Vi­si­on ha­ben und die ei­nen Plan ver­wirk­li­chen wol­len und kön­nen.

Soll­te man auf den Turm ver­zich­ten und statt­des­sen das Geld so­fort in die Sa­nie­rung des Schell­baus ste­cken?

Nein. Der Turm ist die Fa­ckel, die bren­nen muss, um die Be­geis­te­rung hoch­zu­hal­ten, die vie­le neue Freun­de und För­de­rer des Mu­se­ums an­lo­cken soll. Der Bi­bel­turm ist ei­ne le­bens­wich­ti­ge Mar­ke­ting-Maß­nah­me für al­le an­de­ren Ge­bäu­de, er ist die Re­fe­renz!

Ist das his­to­ri­sche Um­feld des Mu­se­ums zu be­grenzt für ge­wag­te ar­chi­tek­to­ni­sche Ent­wür­fe?

Nein. Es gibt vie­le Bei­spie­le da­für, dass ein his­to­ri­sches Um­feld sol­che Ein­grif­fe aus­ge­spro­chen gut ver­kraf­tet. Die Ober­flä­che des Turms ist so ge­stal­tet, dass sie sich her­vor­ra­gend ins Stadt­bild ein­fü­gen wird. Ty­pisch für Mainz: Nur weil ein un­ge­stal­te­ter, schmuck­lo­ser Raum in die Ge­wohn­hei­ten über­nom­men wur­de, ge­hört er noch nicht zum Welt­kul­tur­er­be.

Se­hen Sie die Ge­fahr, dass sich das gan­ze Pro­jekt zer­schlägt und man wie­der von vor­ne an­fan­gen muss?

In die­sem Fall wer­de ich mit mei­ner Fa­mi­lie die Stadt ver­las­sen und nach Lör­zwei­ler zie­hen. Aber im Ernst: Es wür­de das En­ga­ge­ment vie­ler Main­zer be­lei­di­gen. Für mich per­sön­lich wä­re es äu­ßerst frus­trie­rend, und für das Ima­ge des Mu­se­ums wä­re es ver­hee­rend!

Was sind ih­re per­sön­li­chen Vi­sio­nen für ein Mu­se­um der Zu­kunft?

Ich träu­me von ei­nem welt­be­rühmt­en Mu­se­um, das al­lein durch sei­ne Ar­chi­tek­tur je­des Jahr Mil­lio­nen von Tou­ris­ten an­lockt. Ich träu­me von ei­nem hoch­wer­ti­gen Mu­se­um, das die Ge­schich­te Gu­ten­bergs, sei­ne sen­sa­tio­nel­le Er­fin­dung an­ge­mes­sen, greif­bar und in­ter­ak­tiv dar­stellt. Ich träu­me von ei­nem Mu­se­um, das sich mit ei­ner dann viel grö­ße­ren Aus­stel­lungs­flä­che mit den Kon­se­quen­zen des ana­lo­gen Drucks be­schäf­tigt: mit der Di­gi­ta­li­sie­rung! Ich träu­me von ei­nem Gu­ten­berg-Mul­ti­me­dia-Mu­se­um, ei­ner Ver­net­zung von Mainz mit Gu­ten­berg, Buch­druck, Mu­se­um, Kir­che, Li­te­ra­tur, ZDF. Es liegt al­les vor der Tür, wir müs­sen nichts da­zu er­fin­den, wir müs­sen nur zu­pa­cken! Ich bin ein Gu­ten­ber­ger!!!

Das In­ter­view führ­te Mi­cha­el Ja­cobs.

 

 

 

Dienstag, 19. September 2017

Unser Vorstandsvorsitzender, Professor Dr. Dr. Andreas Barner, spricht im Interview  mit der Allgemeinen Zeitung über die Stiftung, das Gutenberg-Museum und den Bibelturm:

„Am Ende ist der Turm eine Frage des Geschmacks – das wird es immer geben“, sagt Barner.
Ihn hat der Entwurf überzeugt. Sowohl architektonisch, als auch inhaltlich. „Der Entwurf beeindruckt mich. Allein die Idee dieser bronzenen Außenhaut aus Lettern finde ich faszinierend“, sagt Barner. Dass der Turm das berühmteste Ausstellungsstück des Museums, die Gutenberg-Bibel, beherbergen soll, überzeugt ihn: „In den meisten Museen gibt es nur wenige Stücke, die die Besucher unbedingt sehen wollen, wenn sie vielleicht nur eine Stunde Zeit haben. Im Gutenberg-Museum ist es die Bibel. Wenn wir es jetzt schaffen, dafür mit dem Turm ein Wahrzeichen zu schaffen, bekommt die Bibel die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Wir brauchen ein klares Zeichen“, ist Barner überzeugt.

 

 

Dienstag, 19. September 2017

Mainzer Bürger machen sich stark für den Bibelturm. Sie versammeln sich jeden dritten Dienstag im Monat vor dem Gutenberg-Museum um ihre Unterstützung für den Turm zu signalisieren.

Der Turm mit seiner bronzenen Außenhaut aus Lettern wird die neue Schatzkammer für die wertvollsten Ausstellungsstücke des Museums: Die Gutenberg-Bibeln. Zugleich wird er neues Wahrzeichen, Aushängeschild, Logo für das Weltmuseum der Druckkunst.

 

 

Samstag, 26. August 2017

Die Stadt informiert mit einem Infostand vor dem Gutenberg-Museum über die Um- und Neubaupläne für das Museum. Es wird viel diskutiert, zugehört, überzeugt, u.a. mit Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse, Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig sowie Professor Dr. Dr. Andreas Barner und Eckart Helfferich von der Gutenberg Stiftung.

Der geplante Bibelturm ist viel diskutiert. Monsignore Klaus Mayer hat eine Liste von Argumenten für den Turm zusammengestellt.

 

Dienstag, 15. August 2017

Wieder versammeln sich Mainzer Bürgerinnen und Bürger vor dem Gutenberg-Museum um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sie für den Bau des Bibelturms und die Erweiterung des Museums aktiv sind. Trotz Urlaubszeit und schlechtem Wetter kommen über 50 Personen. Wir hoffen auf eine wachsende Zahl an Unterstützern. Fototermin ist immer der dritte Dienstag im Monat.

Donnerstag, 3. August 2017

Die spinnen, die Meenzer! … ab sofort mit einem echt meenzerischen Fidget Spinner: In der Mein Mainz Edition ist ein Fidget Spinner mit Mainzer Rad-Motivik erschienen, der Aufdruck „Mein Mainz spinnt“ rundet das Design ab.

Dienstag, 1. August 2017

Der bekannte Musikverleger Dr. Peter Hanser-Strecker bat zu seinem 75. Geburtstag um Spenden für die Gutenberg Stiftung. Statt Porzellanpapageien und anderer typischer Geschenke für Jubilare kamen auf diese Weise – nach Aufrundung durch den Jubilar selbst – € 17.575,75 für das Gutenberg-Museum zusammen, ein gewichtiger und dringend benötigter Baustein auf dem Weg zum "Gutenberg-Museum der Zukunft".

Das Engagement für eine gute Sache und die Feier eines wichtigen Jubiläums bilden eine wunderbare Symbiose. Das Beispiel Dr. Peter Hanser-Streckers wird von der Gutenberg Stiftung zur Nachahmung empfohlen!

Dienstag, 18. Juli 2017

Die Bürgerinitiative "Mainz für Gutenberg" setzt mit einer Blitzdemo ein Zeichen: für die geplanten Renovierungen am Gutenberg-Museum und für den Bibelturm. Die Initiative wirbt für das umstrittene Bauwerk, das künftig weithin sichtbares Markenzeichen unseres Museums werden soll.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Neu in unserer Mein Mainz Edition: Mode und Geschenke für kleene Meenzer

Samstag, 1. April 2017

Die Gutenberg Stiftung bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden und einen neuen Schatzmeister.

Wir begrüßen herzlich Professor Dr. Dr. Andreas Barner und Ralf Hauck an unserer Spitze!

Dienstag, 22. März 2017

Endlich ist sie da: Die Gutenberg-Bibel (Shuckburgh-Exemplar), das berühmteste Buch der Welt, zum "Selberhaben" - als Miniaturbuch in einer zweibändigen Komplettausgabe mit Goldprägung, Goldschnitt und Schuber, ein echtes Schmuckstück zum Schenken und Sammeln.

Donnerstag, 3. November 2016

Unser neuer Webshop ist da!

Als spontanes Weihnachtsgeschenk der Kreativagentur media machine anlässlich des Benefiz-Konzertes mit Lars Reichow, Tobias Mann und Sven Hieronymus  im Dezember 2012 entsteht in unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Designer, Fotografen, Texter, Übersetzer und Fördervereins-Mitarbeiter bis Sommer 2016 der neue Gutenberg-Webshop.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Außergewöhnlich, stylish und lehrreich!

Unser neues MEMO-G zeigt 12 großartige Schriften der letzten 600 Jahre. Ein Spiel zur Schriftsensibilisierung für Große und Kleine. Ein must have und ideales Geschenk für Typographen.

Entworfen von Stefan Matlik für das Gutenberg-Museum, 2016.

Jetzt im Online-Shop erhältlich!

Mittwoch, 06. Juli 2016

Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse übergibt zusammen mit Oberbürgermeister Michael Ebling und der Direktorin des Gutenberg-Museums, Dr. Annette Ludwig, den Architektenvertrag für die Modernisierung des Gutenberg-Museums an Herrn Stephen Kausch, Geschäftsführer der DFZ Architekten GmbH, Hamburg. Ein großer Schritt ist getan.

Mehr Informationen unter:
Allgemeine Zeitung, 05. Juli 2016

Und unter:
Allgemeine Zeitung, 24. Juni 2016